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Ein ehemaliger Starfighter- und Phantom-Pilot berichtet aus eigenem Erleben

Das ist der Merkel-Staat, wie er leibt und lebt:

Deutsches Gedenken wird unterdrückt. Das Selbstvergessen der Deutschen soll sich fortsetzen bis zur Auflösung des deutschen Volkes. Unzählige Befehlsempfänger gehorchen dem Ansinnen – so wie hier die Polizei, die sich als Helfershelfer am Volksvernichtungswerk beteiligt.

Seine Rede, die er geplant hatte, konnte Herr Bockelmann nun nicht mehr halten. Darum sei sie hier – als Geschichtsdokument – bei Adelinde abgedruckt:

Verehrte Anwesende, liebe Fliegerkameraden

71 Jahre sind nun vergangen, seit sich junge Jagdflieger als echte Helden todesmutig nach verschossener Munition mit ihren Fliegern auf die alliierten Bomberverbände stürzten. Sie wollten damit das unendliche Leid für die Zivilbevölkerung, Frauen, Kinder und ältere, hilflose Menschen verringern.

Bomberverbände, die bewußt nicht auf militärische Ziele angesetzt waren, sondern den Überlebenswillen des deutschen Volkes brechen sollten. Dazu gibt es inzwischen zweifelsfreie geschichtliche Erkenntnisse.

Nach allen bereits existierenden Regeln der Kriegsführung ein unzweideutiges Kriegsverbrechen.

Aber wer sollte das wohl anklagen? Die Sieger sicher nicht, welcher Vogel beschmutzt schon sein eigenes Nest? Die schon Besiegten, die auch später noch eindeutige Manipulationen und bewußte Geschichtsfälschungen von Kriegsabläufen hinnehmen mußten, waren dazu gar nicht in der Lage.

Selbst heute noch ist es nach vollbrachter Umerziehung der deutschen Bevölkerung sehr gewagt, völkische Begriffe zu verwenden und über Kriegsverbrechen der Alliierten öffentlich zu diskutieren. Das dürfen nur Geschichtsschreiber aus Ländern, die nicht der Feindstattenklausel der UN unterliegen.

Erlauben Sie mir, ein paar Worte über den Bombenkrieg zu verlieren, denn gegen die Bomberströme haben unsere auf diesem Gedenkstein genannten Fliegerkameraden ihr Leben eingesetzt. Jeder Anwesende hier kann diese nicht sehr bekannten Informationen in frei zugänglichen Enzyklopedien wie Wikepedia nachlesen:

Schon der britische Viscount Hugh Montague Trenchard (1873-1956) hatte im 1. Weltkrieg klare Vorstellungen vom Einsatz bombentragender Flugzeuge im Feindesland.

Er war Verfechter des strategischen Luftkriegs und meinte, daß große Bomber in der Lage wären, nicht nur die feindliche Industrie zu zerschlagen. Was ihm viel wichtiger erschien, war die Zivilbevölkerung und damit Frauen und Kinder zu töten, um damit den Feind in die Niederlage zu zwingen. Seine Städte müßten zerstört werden, um so die Moral der Bevölkerung zu zerbrechen.

Im August 1915 wurde Trenchard zum Kommandeur aller Verbände des Royal Flying Corps an der Westfront ernannt. 1927 wurde er der erste Marshal of the Royal Air Force.

Während seiner Amtszeit kamen britische Bombenflugzeuge bei der Bekämpfung von Rebellen in den Kolonien zum Einsatz und auch die Verwendung von Giftgas gegen Aufständische im Irak war damit zu verantworten.

Die Luftkriegsführung in Deutschland war in der LDv16 geregelt, in der es zwar auch heißt:

Der Kampf gegen die Kraftquellen beeinflußt den Kriegsverlauf entscheidend.

Aber es ist ebenso verankert:

Der Angriff auf Städte zum Zwecke des Terrors gegen die Zivilbevölkerung ist grundsätzlich abzulehnen.

Konnte man während des ersten Weltkrieges noch behaupten, militärische Ziele seien angegangen worden, läßt sich dies nicht mehr von den Zwanziger Jahren sagen, wobei hierbei die Kolonialmächte England und Italien besonders auffallen.

Für England spielte der damals relativ unbekannte Arthur Harris eine nicht unerhebliche Rolle. Dieser hielt sich streng an die Strategie des vorgenannten Trenchard und sollte dann später als der „Schlächter“ („Butcher“) in die Geschichte eingehen.

Diese Ereignisse erregten wie so viele andere Verbrechen in den Kolonien kaum Aufsehen. Ganz im Gegensatz zur Bombardierung der „zivilisierten“ spanischen Stadt Guernica, was selbst in der jetzigen Luftwaffe dazu geführt hat, meinem Geschwader Mölders den Traditionsnamen zu entziehen, wobei Mölders selbst nachweislich gar nichts mit der Bombardierung zu tun hatte.

Doch zurück zu Harris!

Arthur Harris wurde im Februar 1942 zum Chef des Bomber Command ernannt und nahm sich vor, den Krieg allein mit Luftmacht zu entscheiden, er wollte dies, Sir Trenchard folgend, in Deutschland beweisen.

Die „Area Bombing Directive“ (Flächenbombardementdirektive) wurde erlassen,

in welcher endgültig entschieden wurde,

… daß das Hauptziel ihrer Operation jetzt auf die Moral der Zivilbevölkerung gerichtet sein sollte, insbesondere auf die Industriearbeiterschaft.

Ungewöhnlich viele Wissenschaftler, Statiker, Chemiker und auch Feuerwehrleute befaßten sich mit der vom (RAF) Bomber Command aufgeworfenen Frage, wie eine Stadt am besten verbrennt und womit man das anstellt.

Diese Arbeit hatte einen für uns traurigen Erfolg:

Hamburg wurde am 24.Juli 1943 von knapp 800 englischen Bombern in ein Flammenmeer verwandelt. Was die Luftwaffe nie geschafft hatte, ein „Traum“ des Bomber Command gewesen war, wurde Wirklichkeit, als Harris den Angriff zwei Tage später wiederholte.

Der Feuersturm in Hamburg wurde entfacht. Die sich fortpflanzende ungeheure Hitze erzeugte Windgeschwindigkeiten bis 240 km/h – doppelt so schnell wie ein Hurrikan – und Temperaturen über 1000 Grad Celsius.

Dieser Erfolg brachte die Kritiker des Bomber Command endgültig zum Schweigen. Man konnte sich nicht vorstellen, wie ein Volk so etwas auf Dauer durchhalten sollte, und so unterstützte man Harris von nun an mit allen Kräften.

Im Bomber Command sprach man seither vom „Hamburgisieren“ von Städten.

Dresden steht wie Coventry als Symbol für den terroristischen Angriff auf Nichtkombattanten, denn der Angriff auf Dresden hatte keinerlei militärischen Wert, zumal auch nicht auf militärische Ziele am Rande der Stadt gezielt wurde, sondern auf das mit Flüchtlingen überfüllte Stadtzentrum.

Harris und das gesamte Bomber Command wurden wegen öffentlichen Unmuts über die als Barberei empfundenen letzten Angriffe im Krieg von den üblichen Ehrungen zunächst ausgeschlossen, allerdings weihte 1992 die Queen Mom eine Statue von Arthur Harris in London ein.

Coventry (am 14.Nov. 1940) war und ist ein Symbol des Luftterrors, ein Meilenstein in der Geschichte des Luftkriegs. So liest man es in der offiziellen Geschichtsschreibung.

Doch:
Die Angriffe der Royal Air Force (RAF) auf deutsche Städte begannen ein Jahr vorher mit dem Angriff auf Wilhelmshaven am 4. September 1939. Das erste großflächige Bombardement auf eine deutsche Großstadt erfolgte einige Monate später in der Nacht vom 15. Mai 1940 auf Duisburg.

Von Coventry aber führte die Alliierten kein Weg nach Dresden, dieser wurde schon von Trenchard eingeschlagen und u.a. von Harris konsequent bis Dresden verfolgt.

Vielleicht erklärt das Geschilderte ein wenig den Heldenmut unserer deutschen Jagdflieger, derer wir hier heute gedenken. Dresden war auch noch frisch in Erinnerung.

Ich spreche hier als ehemaliger Jagdflieger der Nachkriegsgeneration, die das fliegerisch Erlernte zum Glück niemals beweisen mußte. Ich bin aber als Jagdfliegerpilot mit glühender Überzeugung in einem Jagdgeschwader geflogen, weil ich selbst als 5Jähriger Kindheitserlebnisse gegen Ende des Krieges hatte und diese nicht vergessen kann, wie sie seinerzeit durch die alliierten Bomberverbände ausgelöst wurden.

Ich habe große Ehrfurcht vor denen, die ihr fliegerisches Tun todesmutig im selbstlosen Einsatz bewiesen haben. Wir in der deutschen Nachkriegsgeneration stehen tief in ihrer Schuld.

Quelle: Ein ehemaliger Starfighter- und Phantom-Pilot berichtet aus eigenem Erleben

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