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Deutschland: Geschichte bleibt Geschichte

Sie alle kennen das: Lebe jetzt, zahle später! Oder Sprüche von jungen Leuten, demnach sie die Geschichte, sprich die Vergangenheit, nicht interessiert; sie leben im Heute und haben eher Zukunftssorgen. Ist ja auch verständlich, wenn man sich ansieht, wie die Regierung hierzulande mit ihrem Volk umgeht. Und dass es mit der Bildung in diesem Lande immer weiter bergab geht, darüber hatte Buergerstimme ja auch schon mehrmals berichtet. Lesen, Schreiben und Mathematik sind existenzielle Grundlagen des täglichen Lebens, diese sollte ein jeder entsprechend beherrschen. Da rutschen natürlich Fächer wie Musik(erziehung), Biologie und Geschichte gerne mal ins Hintertreffen und werden nicht so richtig wahrgenommen. Man hört sich das während des Unterrichts an, und das war´s dann. Das meiste vergisst der Schüler in der Regel recht schnell, sofern er sich nicht wirklich für eben jene Fächer interessiert.

Rainer Hill

Was jedoch nicht wirklich an den heutigen Schulen unterrichtet wird, ist die Tatsache, dass das Heute aus dem Gestern geboren wurde und das Morgen aus dem Heute entsteht. Die Zusammenhänge von Ursache und Wirkung. Einfach gesagt, wenn ich gestern nicht gesät habe, kann ich heute nicht ernten, und habe morgen kein Brot. Ist zwar etwas einfach ausgedrückt, aber im Grunde trifft es genau den Kern. Wenn ich meine Geschichte nicht kenne, wie kann ich dann beurteilen, ob das heute so richtig ist, wie es ist, und wie kann ich darauf eine Zukunft aufbauen? Wie kann ich mich mit meinem Land und der Kultur identifizieren, wenn ich die Geschichte nur rudimentär oder punktuell kenne?

In den Schulen wird die Zeit von 1933 bis 1945 derart extrem und bis zum Erbrechen in ihren schrecklichsten Farben und Formen immer wieder und wieder durchgekaut, dass den Schülern die Geschichte davor wie ein Märchen aus uralten Tagen vorkommt. Was hängen bleibt, ist die manipulierte Geschichte, die die Sieger schrieben, und die ist wahrlich grauenhaft. Von daher ist es  nicht allzu verwunderlich, dass sich so wenige junge Deutsche für die Geschichte ihres Landes interessieren oder gar mit Deutschland identifizieren wollen.

Die älteren Leser werden sich vielleicht noch an ihre Schulzeit erinnern. Angefangen hatte Geschichtsunterricht im regionalen Völkerkundemuseum, wo die Geschichte des eigenen Lebensumfeldes gelehrt wurde. Dinosaurier, Eiszeit, Steinzeit, Bronzezeit, Eisenzeit, usw. Für viele Kinder waren das spannende Zeiten.

Später wurde im Geschichtsunterricht auf die Geschichte schlechthin eingegangen:  Errungenschaften, Eroberungen, Seefahrerei, Kriege. Von den Kreuzrittern, die die Moslems bereits vor 1300 Jahren in ihre Schranken wiesen, vom Entstehen des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen, Barbarossa, Karl der Große, Berthold Schwarz, Marco Polo, die Inquisition, Peter Henlein, Martin Behaim, Christoph Columbus und seine, aus heutiger Sicht, unselige Entdeckung Amerikas und so weiter, bis hin zum 20. Jahrhundert. Was für spannende Geschichten – über Menschen, Entdecker, Pioniere.

Letztendlich gelangt man im Geschichtsunterricht wieder nach Deutschland, zur Industrialisierung,  vom Aufstreben Deutschlands als Wirtschaftsmacht, aber da endet eigentlich schon der relativ objektive Geschichtsunterricht. Zum Ersten Weltkrieg wird gelehrt, dass jener zwar durch das Attentat von Sarajevo ausgelöst wurde, angeblich, weil die Ungarn genug von der KuK-Monarchie Österreichs gehabt hätten, aber über die wahren Hintergründe erfahren die Schüler nichts. Wer sich dafür doch interessiert, der war oder ist auf weiterführende Literatur oder das Internet angewiesen. Aber damit noch nicht genug. Das Ende des Ersten Weltkriegs ist bekannt. Deutschland verlor und war zum ersten Mal so ziemlich am Boden zerstört. Reparationszahlungen, Gebietsverluste – und natürlich erstmals Millionen von Toten.

Deutschland musste wieder aufgebaut werden, was nur schwerlich gelang. Arbeiterunruhen, Kommunismus, Armut waren da nicht wirklich hilfreich. Es folgte die Weltwirtschaftskrise, an der,  oh Wunder, die Deutschen ausnahmsweise mal keine Schuld hatten (Ironie aus). Trotzdem setzte die Weltwirtschaftskrise auch Deutschland zu. Die Arbeitslosigkeit war hoch, viele ehemalige Soldaten schlossen sich zum Freikorps zusammen. Die junge Weimarer Republik erlebte nicht nur im Reichstag Flügelkämpfe. Der Rest ist, wie man so gern sagt, Geschichte.

All das – und das bis zum heutigen Tage –, die ganze Geschichte der letzten 150 Jahre, ist eine Geschichte des Lugs und Betrugs, der Intrigen und Verschwörungen, die es den, man muss es leider sagen, jungen Leuten von heute beinahe unmöglich macht, sich mit Deutschland zu identifizieren.

Mittlerweile gibt es aber unzählige Bücher, Dokumente, Videos, Vorträge – nein, nicht von rechten Spinnern, sondern von anerkannten Wissenschaftlern, Historikern, unabhängigen Journalisten, von Zeitzeugen –, die beweisen, dass das, was uns in der Schule gelehrt wird und auch immer wieder gerne vom Mainstream eingetrichtert wird, schlichtweg falsch, erstunken und erlogen ist. Alles ist verfügbar, entweder gedruckt oder digital.

Das Problem ist, dass den Deutschen die Zeit davonrennt, da die deutschen Regierungsmarionetten dabei sind, Deutschland endgültig in den Untergang zu treiben. Das System ist schlichtweg nicht nur falsch, es ist verbrecherisch. Wenn sich das deutsche Volk nicht bald erhebt, dann wird es bald zu einer Minderheit im eigenen Land. Und wenn Sie wissen wollen, wie sich das anfühlt, dann fragen Sie mal die Inka, die Azteken und die Indianer.

Quelle: Deutschland: Geschichte bleibt Geschichte

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